ONEEGO Rückblick

CrossFit BayreuthNews

Eine Athletin erzählt von ihren Impressionen der Competition…

Als ich am Morgen der ONEEGO-Competition erwachte, war mir schon etwas flau in der Magengegend, da es erstens noch viel zu früh für meine Verhältnisse und zweitens dies meine erste CrossFit-Competition war. Hinzu kam, dass ich sowieso nicht wirklich wettkampferfahren war und immer noch nicht bin. Meinem Team Member Julia, die ich an diesem Morgen mitnahm, ging es nicht anders.

In der Box angekommen, konnten wir schon einen Teil der Teams der anderen teilnehmenden Boxen begrüßen und unsere direkte Konkurrenz inspizieren 😉

Nach einer kurzen Wartezeit war auch schon das Briefing des ersten WOD’s, so wie es vor jedem WOD stattfand. Da die Atmosphäre dabei schon immer sehr locker, witzig und gelöst war, löste sich auch die Spannung in den einzelnen Teams: Zwar ist es eine Competition, trotzdem ist man doch immer mit und unter Freunden – das wichtigste beim CrossFit.

Kurz vorm ersten WOD stieg der Puls noch einmal – auch FOS hatte dazu seinen Beitrag geleistet J Im WOD gaben wir natürlich unserer Bestes, die Stimmung war super und das Publikum trug uns durch kräftiges Anfeuern mit. Zum Reinkommen war das erste WOD super und danach stellte sich – oh Wunder – eine einfache Erkenntnis ein: Das ist dasselbe was wir sonst auch in der Box machen, nur haben wir tendenziell weniger Publikum und etwas weniger Applaus beim üblichen Training J

Die WOD’s bauten perfekt aufeinander auf, sowohl in Bezug auf die körperliche Beanspruchung als auch vom abverlangten Teamcharakter her. Ein wichtiger Aspekt, denn wann macht man schon vier bis fünf WOD’s an einem Tag. Im dritten WOD war mein Team so eingespielt, dass wir es sogar gewannen.

Da mein Team leider und auch zum Glück nicht ins Finale kam (Murph war das finale WOD), konnten wir selbst einmal in Ruhe den anderen Teams zuschauen und durch lautstarkes Anfeuern allen dabei helfen, sich durch diesen Brecher durchzuarbeiten. Das Finale war spannend bis zum Schluss und es gab alles: Schweiß, Tränen und Blut.

Nachdem der sportliche Teil vorbei war, war Zeit zum Runterkommen, Reden, Drinks und Chillen. Es war schön zu hören, dass auch die anderen Teams viel Spaß an der ONEEGO-Competition hatten und sich freuen, auch nächstes Jahr wieder mit dabei zu sein.