Häufiger als gedacht - beeinflussbar und Kein Grund, mit dem Training aufzuhören.

Beckenbodenschwäche und Harnverlust beim Training?

Beckenbodentraining und Harninkontinenz

Die aktuelle Studienlage zeigt: Harnverlust beim Training ist kein Grund aufzuhören, sondern ein Thema, das man verstehen und gezielt angehen kann.

1. Thematischer Hintergrund

Functional Fitness und CrossFit haben sich in den vergangenen Jahren – insbesondere bei Frauen – stark etabliert. Viele Frauen nutzen diese Trainingsformen nicht nur zur Leistungssteigerung, sondern auch für Gesundheit, Kraftaufbau und langfristige Fitness.

Gleichzeitig rückt ein Thema zunehmend in den Fokus von Wissenschaft und Praxis: Harninkontinenz während des Trainings, insbesondere die sogenannte Belastungsinkontinenz.

Bei der Belastungsinkontinenz, im Englischen Stress Urinary Incontinence (SUI), kommt es unter körperlicher Belastung zu ungewolltem Urinverlust. Der Begriff „Stress“ meint hier nicht psychischen Stress, sondern mechanische Belastung.

Dabei können typische Auslöser können: Husten oder Niesen, Joggen, Seilspringen / Double Unders, Box Jumps oder auch schwere Lifts.

Im CrossFit- und Functional-Fitness-Kontext entstehen häufig hohe Anforderungen an den Körper: schnelle Lastwechsel, Sprünge, hohe intraabdominale Druckspitzen, Ermüdung und wiederholte Stoßbelastungen. Der Beckenboden muss dabei nicht einfach nur „stark“ sein, sondern vor allem gut mit Atmung, Rumpfspannung und Bewegung zusammenspielen.

Er muss Druck regulieren, vorausschauend reagieren und sich schnell anspannen und wieder entspannen können. Genau hier können bei manchen Athletinnen Probleme entstehen.

2. Aktuelle Studienlage - Was zeigt die wissenschaftliche Untersuchungen?

Gezielte Untersuchungen zum Thema zeigen einstimmig: Harninkontinenz kommt bei Frauen im CrossFit und Functional Fitness relativ häufig vor. Die berichteten Häufigkeiten unterscheiden sich jedoch je nach Studie, Studiendesign und untersuchter Gruppe.

Prävalenz: Wie häufig kommt Harninkontinenz vor?

In den vorliegenden Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen liegt die berichtete Prävalenz von Harninkontinenz bei CrossFit-Athletinnen ungefähr zwischen 30 und 45 Prozent.

Die häufigste Form war dabei die Belastungsinkontinenz. Besonders häufig wurden Beschwerden bei Übungen wie Double Unders, Box Jumps, Laufen und Sprungbewegungen beschrieben.

Interessant ist dabei: Die Autorinnen und Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Häufigkeit bei CrossFit-Athletinnen ähnlich ist wie bei Frauen in anderen High-Impact-Sportarten.

Dazu zählen zum Beispiel: Turnen, Trampolinsport, Volleyball oder diverse Laufdisziplinen. Der gemeinsame Nenner scheint daher weniger „CrossFit“ als einzelnes Trainingssystem zu sein, sondern eher die Kombination aus Impact, Druckspitzen, Ermüdung und hohen koordinativen Anforderungen.

Risikofaktoren

Als mögliche Risikofaktoren für eine Belastungsinkontinenz werden in den Studien unter anderem genannt:

  • höheres Alter
  • höherer BMI
  • Schwangerschaften und (vaginale) Geburten
  • hohe Trainingsbelastung (v.a. Sprünge)

Wichtig ist jedoch: Die meisten bisherigen Studien sind Querschnittsstudien. Das bedeutet, sie können Zusammenhänge zeigen, aber keine direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung beweisen.

Deshalb wäre die Aussage „CrossFit verursacht Inkontinenz“ wissenschaftlich zu stark formuliert.

Präziser wäre: „High-Impact-Sportarten wie CrossFit stellen hohe Anforderungen an den Beckenboden. Bei einem Teil der Athletinnen kann es dabei zu Belastungsinkontinenz kommen.“

Good to Know:

Bedeutet Harnverlust automatisch einen schwachen Beckenboden?

Nicht unbedingt: Eine besonders interessante randomisiert-kontrollierte Studie untersuchte gezieltes Beckenbodentraining bei Frauen, die Functional Fitness trainierten. Die Trainingsgruppe absolvierte über 16 Wochen ein Heimprogramm mit gezieltem Pelvic Floor Muscle Training.

Das Ergebnis:

  • 64 Prozent der Trainingsgruppe berichteten über eine Verbesserung ihrer Symptome.
  • In der Kontrollgruppe waren es nur 8 Prozent.
  • Die Frauen konnten weiterhin Functional Fitness trainieren.
  • Die gemessene Beckenbodenkraft verbesserte sich jedoch nicht signifikant stärker als in der Kontrollgruppe.

Die Verbesserung scheint also nicht einfach nur dadurch entstanden zu sein, dass der Beckenboden „stärker“ wurde. Wahrscheinlich spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Timing
  • Koordination
  • motorische Kontrolle
  • Druckmanagement
  • Atemmechanik
  • Belastungstoleranz
  • Zusammenspiel von Beckenboden, Zwerchfell und tiefer Bauchmuskulatur

Das passt zu modernen sportphysiotherapeutischen Ansätzen: Im Training geht es nicht nur um maximale Spannung, sondern um funktionelle Kontrolle unter Belastung.

Ein dauerhaft „angespannter“ Beckenboden ist nicht automatisch besser. Entscheidend ist vielmehr, dass der Beckenboden situationsgerecht reagieren kann: anspannen, entspannen, Druck aufnehmen und sich an wechselnde Belastungen anpassen.

3. Rückschluss für Training & Coaching

  1. Harninkontinenz im CrossFit und Functional Fitness ist kein seltenes Phänomen. Besonders Übungen mit Sprüngen, Landungen, hohem Druckaufbau und zunehmender Ermüdung können Beschwerden auslösen oder sichtbar machen.
  2. Es gibt nicht „die eine“ Ursache
    Harnverlust im CrossFit lässt sich nicht pauschal mit „CrossFit ist schlecht“ oder „der Beckenboden ist zu schwach“ erklären.  Vielmehr handelt es sich vermutlich um ein multifaktorielles Thema. Eine Rolle spielen können Belastung, Technik, Atmung, Druckmanagement, Trainingsvolumen, Ermüdung, Schwangerschafts- und Geburtsgeschichte sowie die individuelle Belastungstoleranz.
  3. Harnverlust ist kein automatischer Trainingsstopp
    Harnverlust beim Training ist weder etwas, das man einfach als „normal“ abtun sollte, noch ein Grund, Training pauschal zu vermeiden. Entscheidend ist ein differenzierter Umgang: Beschwerden ernst nehmen, Belastung sinnvoll anpassen und gezielt an Atmung, Core-Koordination, Beckenbodenfunktion und Progression arbeiten.

Für die Praxis bedeutet das:

Frauen mit Belastungsinkontinenz sollten nicht pauschal aus CrossFit oder Functional Fitness herausgenommen werden. Sinnvoller ist es, Belastungen individuell anzupassen, technische und koordinative Faktoren zu betrachten und bei Bedarf physiotherapeutische Unterstützung einzubeziehen.

Im Coaching ist wichtig: Viele Athletinnen sprechen das Thema nicht von selbst an. Sie kompensieren Beschwerden durch Pads, dunkle Kleidung oder das Entleeren der Blase vor dem Training. Das kann kurzfristig helfen, löst aber nicht zwingend das zugrunde liegende Problem.

Deshalb sollte das Ziel sein, einen offenen, professionellen und lösungsorientierten Umgang mit dem Thema zu schaffen.

4. Take Home Message

Functional Fitness stellen hohe Anforderungen an den Beckenboden. Belastungsinkontinenz kann dabei auftreten, ist aber häufig beeinflussbar. Entscheidend sind nicht Angst oder Vermeidung, sondern: 

  • Aufklärung
  • gutes Coaching
  • angepasstes Belastungsmanagement
  • ein funktioneller Blick auf Atmung, Core und Beckenboden

Bei CrossFit Bayreuth legen wir genau darauf Wert: SICHER. STRUKTURIERT. FUNDIERT. TRAINIEREN

Quellen & Studien

Hauptstudien & Forschungsarbeiten

Dominguez-Antuña E, Diz JC, Suárez-Iglesias D, Ayán C. Prevalence of urinary incontinence in female CrossFit athletes: a systematic review with meta-analysis. Int Urogynecol J. 2023 Mar;34(3):621-634. doi: 10.1007/s00192-022-05244-z. Epub 2022 May 30. PMID: 35635565; PMCID: PMC9150382.

Skaug KL, Engh ME, Bø K. Pelvic floor muscle training in female functional fitness exercisers: an assessor-blinded randomised controlled trial. Br J Sports Med. 2024 Apr 25;58(9):486-493. doi: 10.1136/bjsports-2023-107365. PMID: 38413133; PMCID: PMC11103308.

Álvarez-García C, Doğanay M. The prevalence of urinary incontinence in female CrossFit practitioners: A systematic review and meta-analysis. Arch Esp Urol. 2022 Jan;75(1):48-59. English, Spanish. PMID: 35173077.

Du hast noch keine Erfahrungen mit Krafttraining?

In unserem Einsteigerkurs führen wir dich schritt für Schritt an das Thema heran.

Häufiger als gedacht - beeinflussbar und Kein Grund, mit dem Training aufzuhören.

Beckenbodenschwäche und Harnverlust beim Training?

Beckenbodentraining und Harninkontinenz

Die aktuelle Studienlage zeigt: Harnverlust beim Training ist kein Grund aufzuhören, sondern ein Thema, das man verstehen und gezielt angehen kann.

1. Thematischer Hintergrund

Functional Fitness und CrossFit haben sich in den vergangenen Jahren – insbesondere bei Frauen – stark etabliert. Viele Frauen nutzen diese Trainingsformen nicht nur zur Leistungssteigerung, sondern auch für Gesundheit, Kraftaufbau und langfristige Fitness.

Gleichzeitig rückt ein Thema zunehmend in den Fokus von Wissenschaft und Praxis: Harninkontinenz während des Trainings, insbesondere die sogenannte Belastungsinkontinenz.

Bei der Belastungsinkontinenz, im Englischen Stress Urinary Incontinence (SUI), kommt es unter körperlicher Belastung zu ungewolltem Urinverlust. Der Begriff „Stress“ meint hier nicht psychischen Stress, sondern mechanische Belastung.

Dabei können typische Auslöser können: Husten oder Niesen, Joggen, Seilspringen / Double Unders, Box Jumps oder auch schwere Lifts.

Im CrossFit- und Functional-Fitness-Kontext entstehen häufig hohe Anforderungen an den Körper: schnelle Lastwechsel, Sprünge, hohe intraabdominale Druckspitzen, Ermüdung und wiederholte Stoßbelastungen. Der Beckenboden muss dabei nicht einfach nur „stark“ sein, sondern vor allem gut mit Atmung, Rumpfspannung und Bewegung zusammenspielen.

Er muss Druck regulieren, vorausschauend reagieren und sich schnell anspannen und wieder entspannen können. Genau hier können bei manchen Athletinnen Probleme entstehen.

2. Aktuelle Studienlage - Was zeigt die wissenschaftliche Untersuchungen?

Gezielte Untersuchungen zum Thema zeigen einstimmig: Harninkontinenz kommt bei Frauen im CrossFit und Functional Fitness relativ häufig vor. Die berichteten Häufigkeiten unterscheiden sich jedoch je nach Studie, Studiendesign und untersuchter Gruppe.

Prävalenz: Wie häufig kommt Harninkontinenz vor?

In den vorliegenden Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen liegt die berichtete Prävalenz von Harninkontinenz bei CrossFit-Athletinnen ungefähr zwischen 30 und 45 Prozent.

Die häufigste Form war dabei die Belastungsinkontinenz. Besonders häufig wurden Beschwerden bei Übungen wie Double Unders, Box Jumps, Laufen und Sprungbewegungen beschrieben.

Interessant ist dabei: Die Autorinnen und Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Häufigkeit bei CrossFit-Athletinnen ähnlich ist wie bei Frauen in anderen High-Impact-Sportarten.

Dazu zählen zum Beispiel: Turnen, Trampolinsport, Volleyball oder diverse Laufdisziplinen. Der gemeinsame Nenner scheint daher weniger „CrossFit“ als einzelnes Trainingssystem zu sein, sondern eher die Kombination aus Impact, Druckspitzen, Ermüdung und hohen koordinativen Anforderungen.

Risikofaktoren

Als mögliche Risikofaktoren für eine Belastungsinkontinenz werden in den Studien unter anderem genannt:

  • höheres Alter
  • höherer BMI
  • Schwangerschaften und (vaginale) Geburten
  • hohe Trainingsbelastung (v.a. Sprünge)

Wichtig ist jedoch: Die meisten bisherigen Studien sind Querschnittsstudien. Das bedeutet, sie können Zusammenhänge zeigen, aber keine direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung beweisen.

Deshalb wäre die Aussage „CrossFit verursacht Inkontinenz“ wissenschaftlich zu stark formuliert.

Präziser wäre: „High-Impact-Sportarten wie CrossFit stellen hohe Anforderungen an den Beckenboden. Bei einem Teil der Athletinnen kann es dabei zu Belastungsinkontinenz kommen.“

Good to Know:

Bedeutet Harnverlust automatisch einen schwachen Beckenboden?

Nicht unbedingt: Eine besonders interessante randomisiert-kontrollierte Studie untersuchte gezieltes Beckenbodentraining bei Frauen, die Functional Fitness trainierten. Die Trainingsgruppe absolvierte über 16 Wochen ein Heimprogramm mit gezieltem Pelvic Floor Muscle Training.

Das Ergebnis:

  • 64 Prozent der Trainingsgruppe berichteten über eine Verbesserung ihrer Symptome.
  • In der Kontrollgruppe waren es nur 8 Prozent.
  • Die Frauen konnten weiterhin Functional Fitness trainieren.
  • Die gemessene Beckenbodenkraft verbesserte sich jedoch nicht signifikant stärker als in der Kontrollgruppe.

Die Verbesserung scheint also nicht einfach nur dadurch entstanden zu sein, dass der Beckenboden „stärker“ wurde. Wahrscheinlich spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Timing
  • Koordination
  • motorische Kontrolle
  • Druckmanagement
  • Atemmechanik
  • Belastungstoleranz
  • Zusammenspiel von Beckenboden, Zwerchfell und tiefer Bauchmuskulatur

Das passt zu modernen sportphysiotherapeutischen Ansätzen: Im Training geht es nicht nur um maximale Spannung, sondern um funktionelle Kontrolle unter Belastung.

Ein dauerhaft „angespannter“ Beckenboden ist nicht automatisch besser. Entscheidend ist vielmehr, dass der Beckenboden situationsgerecht reagieren kann: anspannen, entspannen, Druck aufnehmen und sich an wechselnde Belastungen anpassen.

3. Rückschluss für Training & Coaching

  1. Harninkontinenz im CrossFit und Functional Fitness ist kein seltenes Phänomen. Besonders Übungen mit Sprüngen, Landungen, hohem Druckaufbau und zunehmender Ermüdung können Beschwerden auslösen oder sichtbar machen.
  2. Es gibt nicht „die eine“ Ursache
    Harnverlust im CrossFit lässt sich nicht pauschal mit „CrossFit ist schlecht“ oder „der Beckenboden ist zu schwach“ erklären.  Vielmehr handelt es sich vermutlich um ein multifaktorielles Thema. Eine Rolle spielen können Belastung, Technik, Atmung, Druckmanagement, Trainingsvolumen, Ermüdung, Schwangerschafts- und Geburtsgeschichte sowie die individuelle Belastungstoleranz.
  3. Harnverlust ist kein automatischer Trainingsstopp
    Harnverlust beim Training ist weder etwas, das man einfach als „normal“ abtun sollte, noch ein Grund, Training pauschal zu vermeiden. Entscheidend ist ein differenzierter Umgang: Beschwerden ernst nehmen, Belastung sinnvoll anpassen und gezielt an Atmung, Core-Koordination, Beckenbodenfunktion und Progression arbeiten.

Für die Praxis bedeutet das:

Frauen mit Belastungsinkontinenz sollten nicht pauschal aus CrossFit oder Functional Fitness herausgenommen werden. Sinnvoller ist es, Belastungen individuell anzupassen, technische und koordinative Faktoren zu betrachten und bei Bedarf physiotherapeutische Unterstützung einzubeziehen.

Im Coaching ist wichtig: Viele Athletinnen sprechen das Thema nicht von selbst an. Sie kompensieren Beschwerden durch Pads, dunkle Kleidung oder das Entleeren der Blase vor dem Training. Das kann kurzfristig helfen, löst aber nicht zwingend das zugrunde liegende Problem.

Deshalb sollte das Ziel sein, einen offenen, professionellen und lösungsorientierten Umgang mit dem Thema zu schaffen.

4. Take Home Message

Functional Fitness stellen hohe Anforderungen an den Beckenboden. Belastungsinkontinenz kann dabei auftreten, ist aber häufig beeinflussbar. Entscheidend sind nicht Angst oder Vermeidung, sondern: 

  • Aufklärung
  • gutes Coaching
  • angepasstes Belastungsmanagement
  • ein funktioneller Blick auf Atmung, Core und Beckenboden

Bei CrossFit Bayreuth legen wir genau darauf Wert: SICHER. STRUKTURIERT. FUNDIERT. TRAINIEREN

Quellen & Studien

Hauptstudien & Forschungsarbeiten

Dominguez-Antuña E, Diz JC, Suárez-Iglesias D, Ayán C. Prevalence of urinary incontinence in female CrossFit athletes: a systematic review with meta-analysis. Int Urogynecol J. 2023 Mar;34(3):621-634. doi: 10.1007/s00192-022-05244-z. Epub 2022 May 30. PMID: 35635565; PMCID: PMC9150382.

Skaug KL, Engh ME, Bø K. Pelvic floor muscle training in female functional fitness exercisers: an assessor-blinded randomised controlled trial. Br J Sports Med. 2024 Apr 25;58(9):486-493. doi: 10.1136/bjsports-2023-107365. PMID: 38413133; PMCID: PMC11103308.

Álvarez-García C, Doğanay M. The prevalence of urinary incontinence in female CrossFit practitioners: A systematic review and meta-analysis. Arch Esp Urol. 2022 Jan;75(1):48-59. English, Spanish. PMID: 35173077.

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